Traceability, itac, Software, itac, diskrete Fertigung, Manufacturing Execution System MES, itac mes suite - itac in Dernbach/Westerwald zwischen Köln und Frankfurt
Um die Qualität von Produkten und Produktionsprozessen bewerten zu
können, bietet die iTAC.MES.Suite Analyse- und
Reportingfunktionalitäten für alle produktionsrelevanten
Qualitätsdaten. Die Daten können bereits unmittelbar im
Produktionsprozess bewertet werden und spiegeln somit die aktuelle
Qualitätslage der Fertigung wider.
Anhand von Messdaten, Fehlerdaten und deren statistischer Beurteilung,
können Prozesse im Detail analysiert und Fehlzustände innerhalb eines
kontinuierlichen Verbesserungsprozesses bereits im Vorfeld
vermieden werden.
Der Austausch von Qualitätsdaten zwischen Herstellern und ihren Lieferanten ist problemlos möglich.
Die iTAC.MES.Suite führt vier unterschiedliche Arten der Qualitätsanalyse durch:
Prüfplanung
Betriebsmittelanalyse
Produktanalyse
Fehleranalyse
Messwertanalyse
Prüfplanung
Die
iTAC.MES.Suite bietet unterschiedliche Prüfpläne für alle relevanten Bereiche
wie Wareneingangsprüfung, Fertigungsprüfung etc. Innerhalb derer können alle
Arten von Merkmalen definiert werden. Dabei ist es möglich, entsprechende
individuelle Dynamisierungsregeln und normierte Stichprobentabellen zu
verwenden.
In
der Fertigungsprüfung können Stichprobenintervalle stückbezogen, zeitbezogen
und ereignisbezogen definiert werden, um die Häufigkeit der Prüfungen an die
betrieblichen Gegebenheiten anzupassen. Für die Wareneingangsprüfung sind die
entsprechenden AQL-Tabellen bereits vorhanden. Der Prüfplan fußt auf
Spezifikationen und Anweisungen und beinhaltet Informationen über den Ablauf,
d. h. Arbeitsplatz, Losmenge, Dynamisierung usw. Für jedes Material können
diese in unterschiedlichen Versionen geführt werden. Diese Vorgehensweise trägt
zur Sicherstellung der Produkt- und Prozessgüte zielgerichtet bei.
Betriebsmittelanalyse
Die Betriebsmittelanalyse gibt Aufschluss darüber, welche Anlage bzw.
Station ein Produkt mit welchem Qualitätsstand gefertigt hat. Die
entscheidenden Kennzahlen sind u.a. First Pass Yield (FPY), Yield und
ppm -Rate.*
Die Betriebsmittelanalyse prüft auch, ob das Prüfsystem einwandfrei
eingesetzt wurde. Die Beurteilung der Messeinrichtung kann so
verhindern, dass es zu einer Pseudofehlerrate kommt.
Mithilfe der iTAC.MES.Suite erhält man schnell einen Überblick, da das
Standard-MES-System graphisch darstellt, ob die Fehler im
Betriebsmittel oder im Prozess liegen, um damit Abstellmaßnahmen,
Restriktionen oder Änderungen in Prozessen definieren zu können.
Produktanalyse
Die Produktanalyse gibt Aufschluss über die tatsächliche Qualität des
hergestellten Produkts, wodurch auch Rückschlüsse auf den
Herstellungsprozess möglich sind. Vergleiche von Produktfamilien und
Produkten zueinander sind ebenso möglich wie dedizierte Auswertungen
einzelner Arbeitsschritte, die ein Produkt durchlaufen hat.
Fehleranalyse
Bei der Fehleranalyse werden die Fehlerschwerpunkte unternehmensweit,
für einzelne Teilbereiche der Produktion oder gezielt für einzelne
Prozesse aufgezeigt. Die Analyse ermöglicht den Bezug der aufgetretenen
Fehler zu den verbauten Materialien und Komponenten und bildet somit
zusätzlich die qualitative Bewertung von Materialien, für deren
Qualität ursächlich der Lieferant bzw. Produzent verantwortlich
zeichnet. Dadurch kann ein direkter Nutzen für die
„Lieferantenbewertung“ ermöglicht werden.
Die Beurteilung der Fehler nach Relevanz (Pareto-Analysen) erlaubt
darüber hinaus das Ermitteln und Anzeigen des schwerwiegendsten
Fehlers, den es zu eliminieren gilt.
Der Online Prozess Monitor
der iTAC.MES.Suite visualisiert diese Fertigungsfehler bzw.
Qualitätsabweichungen im Produktionsprozess in Echtzeit und kann so
präventiv zur Qualitätssicherung beitragen.
Messwertanalyse
Bei der Messwertanalyse werden Messdatenverläufe der verschiedenen
produktspezifischen Prüfmerkmale dargestellt, verglichen und
statistisch ausgewertet.
Mithilfe der Messwertanalyse können so
die Qualitätslage beurteilt,
Probleme gefunden und
Fehler eliminiert
werden.
Die Prozessfähigkeitsindizes (Cp und Cpk) geben dabei Aufschluss
darüber, wie hoch das Prozesspotential (Cp) und die tatsächliche
Prozessfähigkeit (Cpk) des Prozesses in Bezug auf jedes einzelne
Merkmal ist. Aufwendige manuelle Stichprobenanalysen werden mit Hilfe
der iTAC.MES.Suite durch eine Betrachtung der Grundgesamtheit
automatisiert und bewertet.
* Der FPY beschreibt die Anzahl der Produkte, die ohne Reparatur direkt
im ersten Durchgang der Fertigung fehlerfrei produziert wurden. Der
Yield gibt die Qualität für bestimmte Betriebsmittel an, z.B. die
Anzahl der Flachbaugruppen, die den Produktionsprozess fehlerfrei
verlassen haben. Die ppm-Rate gibt die Anzahl der Defekte pro einer
Millionen Möglichkeiten an.